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Big Trouble in Little Europe

Roman | Thomas Pynchon: Schattennummer

Er hat sich mehr als ein Jahrzehnt Zeit gelassen. Aber nun ist er da, der neue Roman des inzwischen 88-jährigen Thomas Pynchon. Von dem man immer noch nicht viel weiß, weil er sich nach wie vor konsequent jeglicher Öffentlichkeit verweigert. Frei nach der Devise: Was zählt, ist das Werk, nicht der Autor. Schattennummer heißt sein neuester literarischer Streich. Knapp 400 Seiten lang ist der – für Pynchon-Verhältnisse also eher schmal. Und nachdem die ersten paar Kapitel sich lesen, als wäre man unversehens in die Welt von Raymond Chandler oder Dashiell Hammett geraten, landet man schließlich doch noch da, wo in den Romanen des ewigen Nobelpreis-Kandidaten schon immer der Wahnsinn tickt. Von DIETMAR JACOBSEN

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Vom Wollen zum Können: Die Entdeckung auf dem Malblock

Kinderbuch | Claudia Gürtler: Farbe, Eule, Stift und Katze

In den Augen eines Kindes ist die Welt voller Meisterwerke, die nur darauf warten, aufs Papier gebracht zu werden. Doch sobald der Stift die weiße Fläche berührt, passiert oft etwas Seltsames: Das stolze Pferd sieht eher aus wie ein wackeliger Tisch, und das Porträt der Eltern erinnert mehr an eine freundliche Wolke mit Punkten. Mina versucht es mit einer Katze und verschiedenen Eulenvariationen und macht genau diese Erfahrung, stellt ANDREA WANNER fest.

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Aufgeben ist keine Option

Kinderbuch | Rachel van Kooij: Eher fällt der Mond vom Himmel

Jana versucht, mit ihrem alleinerziehenden Vater den Alltag in den Griff zu kriegen. Der stark übergewichtige Mann, der nie das Haus verlässt, und dessen Ziel es ist, mit Onlinespielen reich zu werden, ist dabei keine große Hilfe. Aber das Motto der beiden ist, sich nicht unterkriegen zu lassen. Ganz schön taff, findet ANDREA WANNER.