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Der NÖB fragt … Martin Oesch

Comic | Der NÖB fragt ...

Martin Oesch, geboren 1992 in Thun, ist Metzger und Comiczeichner. Er ist Mitbegründer der in Bern ansässigen Bio-Metzgerei La Boulette. Für sein Comicdebüt „Fleischeslust“ erhielt er 2023 das Comic-Stipendium der Deutschschweizer Städte. 2025 war er für den Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung nominiert. Im selben Jahr erschien es bei Edition Moderne. Auf dem Comic Salon erhielt er nun den Max-und-Moritz-Preis für das beste deutschsprachige Comic-Debüt. Am Tag vor der Verleihung traf ihn CHRISTIAN NEUBERT für dieses gezeichnete Interview.

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Vom Herzensanliegen zum Brotberuf – und zurück

Comic | 22. Internationaler Comic Salon Erlangen

Wie schwer ist für einen Comiczeichner oder -autor der Schritt zur Veröffentlichung seines Werks? Dieses Thema zog sich durch etliche Diskussionsrunden beim diesjährigen ›Internationalen Comic Salon‹ in Erlangen. Obwohl das Ansehen der Comics im deutschsprachigen Raum, nicht zuletzt durch die Wirkung der Salons, seit den 1980er-Jahren gestiegen ist, dürfte der Weg zum Künstler, der von seinem Schaffen leben kann, für die Allermeisten noch immer weit sein, wie sich unschwer heraushören ließ. Überraschend war dagegen die Erkenntnis, dass es Comiczeichnern da nicht viel anders ergeht als Literaten, Musikern sowie bildenden oder darstellenden Künstlern. ANDREAS ALT hat den Meinungs- und Erfahrungsaustausch auf dem Salon mitverfolgt.

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Täglich eine Seite Selbsterlebtes

Comic | »Thema Comic-Tagebuch« beim 22. Internationalen Comic Salon

Ein neuer Trend auf dem ›Internationalen Comic Salon‹ in Erlangen? Bei der Veranstaltung »Comic-Tagebuch« saßen Jennifer Daniel, Janne Marie Dauer und Mawil auf dem Podium. Im Publikum waren etwa zehn Besucher/innen auszumachen, die während des Gesprächs in aufgeschlagene Kladden zeichneten, malten oder etwas einklebten. Wenn es eine neue Bewegung des grafischen Tagebuchführens gibt, blieb jedenfalls unklar, wo sie ihren Anfang genommen hat. In der heutigen Zeit wird ein Tagebuch nicht mehr geheim gehalten, sondern in der Regel im Internet gezeigt. Die Macher überlegen lediglich, ob sie bestimmte, vielleicht zu persönliche Blätter der Öffentlichkeit vorenthalten. »Sind das dann wirklich Tagebücher?«, hat sich ANDREAS ALT gefragt.