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Griechischer Goldrausch

Roman | Gregor Sander: Troja, später Nachmittag

So könnte es sich angefühlt haben: das goldene Licht, die tiefstehende Sonne, der dichte Staub. Eine Momentaufnahme aus Troja, später Nachmittag. Wer da gräbt (und graben lässt) ist sich sicher: »Schreibe ich hier nicht Geschichte, zwar nicht wie der große Dichter mit geflügelten Worten, sondern mit Spaten, Hacke und Schubkarre im Schweiße meines Angesichts? Um schließlich das zu entdecken, was der Staub der Jahrtausende bedeckte?« Gregor Sander lässt das ereignisreiche Leben Heinrich Schliemanns wieder aufleben – temporeich, beschwingt und voll rasanter Wendungen. Von INGEBORG JAISER

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Die Vergangenheit kehrt zurück

Roman | Kim Koplin: Die Toten von morgen

Mit seinem neuen Roman Die Toten von morgen knüpft Kim Koplin nahtlos an sein Thriller-Debüt Die Guten und die Toten an. Erneut stehen im Mittelpunkt die Berliner Polizistin Nihal Khigarian und der aus Syrien stammende Saad, der sich mit seiner kleinen Tochter Leila immer noch auf der Flucht vor der Rache der Marseiller Mafia befindet. Endete Die Guten und die Toten damit, dass die drei Berlin den Rücken kehrten und in Hamburg einen Neuanfang suchten, hat Nihal das enge Zusammenleben mit den beiden Menschen, die sie liebt, offensichtlich nicht lange ausgehalten und ist in die Hauptstadt zurückgekehrt. Wenige Wochen später folgen ihr Saad und Leila. Und lange dauert es nicht, bis man sich wieder mitten in einem Bandenkrieg befindet und um sein Leben kämpfen muss. Von DIETMAR JACOBSEN

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Der Junge, die Monster und die Sache mit dem Job

Kinderbuch | Steffen Gumpert: Licht ins Dunkel

Rupert Rumpelstil ist der klassische Außenseiter. Als wäre das nicht schon anstrengend genug, behauptet er auch noch steif und fest, Gespenster und Monster zu sehen. Irgendwie mogelt er sich durch den Schulalltag – bis das nächste Drama droht: Die Klasse soll die Berufe ihrer Eltern vorstellen. Für Rupert ein Albtraum. Sein Vater ist vor Jahren spurlos verschwunden, und seine Mutter arbeitet als Kammerjägerin. Nicht unbedingt der megavorzeigbare Vorzeigejob, findet ANDREA WANNER